同里镇 (Tónglǐ Zhèn) – Tongli Wasserstadt

Eine der vielen Wasserstädte ist aus Suzhou mit der U-Bahn erreichbar. Tongli ist deshalb ein beliebter Ort für einen kleinen Sonntagsausflug.

Die Stadt ist von kleinen Kanälen durchzogen und hat noch den typischen Charm alter chinesischer Städte am Kaiserkanal.

Natürlich kann Tongli auch mit dem Floß zu Wasser erkundet werden.

Bei Chinesen sind die alten Städte beliebte Kulisse für Fotoshootings.

Vor allem aber, entkommt man dem Trubel der Großstadt und kann das schöne Wetter genießen.

Kathmandu – Nagarkot

Morgens um 5 Uhr fahren wir von Kathmandu zum Wandern nach Nagarkot. Leider haben wir mit dem Wetter kein großes Glück. Es regnet bereits bei der Ankunft leicht. Wir kehren in einer, vom Lagerfeuer verrauchten Hütte ein und trinken Kaffee vom offenen Feuer am Straßenrand.

Von Nagarkot kann man bei gutem Wetter den Sonnenaufgang hinter dem Mount Everest beobachten. Wir sehen stattdessen das Unwetter auf uns zukommen.

Zunächst gewittert und regnet es wie aus Eimern, später fällt der erste Schnee seit dreizehn Jahren. Das ganze Dorf ist aus dem Häuschen, Kinder toben auf der Straße im Schnee.

Nach einiger Zeit klärt sich das Wetter wieder und wir machen die geplante Tour durch den Nationalpark Shivapuri Nagarjuna.

Unterwegs kommen wir an kleinen Tempeln und abgeschiedenen Dörfern vorbei.

Hier begegnen wir freundlichen Menschen, die ein sehr einfaches und ursprüngliches Leben führen. Wie überall auf der Welt, wird auch hier in den Bergen Fußball gespielt.

Bhutan – Chele La, die höchste Passstraße

Bhutans höchste Passstraße, der Chele La, verbindet Paro mit Haa auf 3.988 Metern über dem Meeresspiegel. Wir fahren mit dem Auto entlang der Serpentinen, zwitweise sind diese stark vereist und kaum befahrbar.

Von hier aus startet unsere Wanderung mit Blick auf den Mount Jumolhari und die angrenzenden Berge des Himalayas.

Der Trail führt über den Gipfel bei mehr als 4.000m Höhe, durch tiefe Schneefelder, die sich mit Misch – und Rhododendronwäldern abwechseln.

Auf dem Berg befindet sich eine abgelegene Siedlung, direkt in das Kliff gebaut. In diesem buddhistischen Frauenkloster mit sieben kleinen Tempeln leben je nach Jahreszeit zwischen 30 und 70 Nonnen.

Nach der vielen Höhenluft überrascht und unser Guide mit einem Picknick, welches seine Familie für uns in den Bergen vorbereitet hat. Natürlich mit hausgemachtem Chili-Cheese!

Bhutan – Taktshang (Tigers Nest)

Das Kloster Taktshang, auch Tigernest genannt, ist das bekannteste Wahrzeichen Bhutans.

Um das Kloster zu besichtigen, wandern wir zwei Stunden bergauf, bis auf 3120 Metern Höhe.

Rinpoche, ein wichtiger Guru aus den 8. Jahrhundert ist angeblich mit einem Tiger an diesen Ort geflogen. Anschließend hat er in der Tigernesthöhle drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden meditiert und so den Buddhismus nach Bhutan gebracht.

Wir wandern vom Tigernest aus weiter auf dem Gipfel des Berges, wo drei weitere Klöster stehen.

Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Ausblick bei strahlendem Sonnenschein.

Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen wir noch Kyichu Lhakhang, den ältesten Tempel in Bhutan. Er wurde im 7. Jahrhundert erbaut.Unterwegs fallen uns die vielen Menschengruppen auf, die der Volkssportart Bogenschießen nachgehen. Nach ein wenig zusehen dürfen wir uns sogar auch versuchen, treffen aber nicht einmal die Zielscheibe.

Bhutan – Memorial Chorten, Buddha Dordenma, Paro Rinphung Dzong

Heute starten wir aus Thimphu und schauen uns die Memorial Chorten im Stadtzentrum an. Der vierstöckige Tempel wurde 1974 zu ehren des dritten Königs King Jigme Dorji Wangchuk erbaut.

Am Morgen strömen vor allem die Senioren der Stadt in den Tempel und verbringen hier ihren Tag unter ihresgleichen. Auf dem Weg aus dem Tal ergibt sich noch ein schöner Blick auf Thimphu.

Auf dem Berg am Stadtrand Kuensel Phodrand steht Buddha Dordenma, die größte Buddha Statur des Landes und gleichzeitig eine der größten der Welt.

Angekommen in Bhutans Hauptstadt Paro besichtigen wir Rinphung Dzong. Der Tempel aus dem Jahre 1645 repräsentiert die traditionelle Architektur des Landes, mit ihren kunstvollen Holzarbeiten.

Im 18. Jahrhundert diente der Dzong erfolgreich als Festung gegen eine Invasion aus dem Norden, woran die jährlichen Paro-Festspiele erinnern.

Heute ist Rinphung Dzong das Regierungszentrum des Districts und Sitz der staatlichen Mönche.

Von Paro aus unternehmen wir eine Wanderung in den Bergen und lernen das bhutanesische Dartspielen kennen.

Der Trail führt an einer kleinen Festung vorbei, auf den Gipfel. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Paro und kann den Sonnenschein genießen. 

Bhutan – Punakha, Dochula, Thimphu

Heute geht es von Punakha, zurück über den Dochula Pass, nach Thimphu.

Unterwegs halten wir am Rande von Lobesa. Ein kleines, unscheinbares Dorf, inmitten von Reisfelder gelegen. Erst auf dem zweiten Blick fallen die unzähligen Phallussymbole an den Hauswänden auf.

Lama Drukpa Kunley (1455 – 1529) lehrte hier eine unorthodoxe Variante des Buddhismus. Der Überlieferung nach, vertrieb er Dämonen mit einem magischen, feuerspeienden Phallus. Heute ist der Tempel Pilgerstädte für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch.

Erneut halten wir am Dochula Pass bei den 108 Chorten.

Gegenüber führt ein kleiner Pfad zum Gipfel hinauf und führt an vielen kleinen Höhlen mit buddhistischen Gemälden vorbei.

Weiter auf dem Weg nach Thimphu liegt Simtokha Dzong, der älteste Dzong Tempel in Bhutan. Er wurde 1629 erbaut und wird heute als School for language and culture studies genutzt.

Das Nationaltier von Bhutan ist das Takin. Die scheuen Tiere leben im Hochgebirge von Bhutan und Tibet. Sie stehen unter strengem Schutz und sind in freier Wildbahn nur äußerst selten anzutreffen. Lediglich im Nationalzoo Thimphu können Takine beobachtet werden.

Am Abend besuchen wir die Marktstraßen von Thimphu.

Bhutan – Khamsum Chorten, Mo Chu River, Punakha Dzong

Heute werden wir zu den meisten Sehenswürdigkeiten wandern. Von Punakha geht es zum Tempel Khamsum Yulley Chorten.

Der Weg führt durch das Hinterland, entlang kleiner Bachläufe, malerischer Reisterrassen und die schneebedeckten Bergen des Himalayas im Hintergrund.

Die Reisterrassen werden gerade erst über ein System von kleinen Kanälen mit Wasser geflutet.

In höheren lagen wird Chili angepflanzt.

Wir erreichen den Tempel Khamsum Yulley Chorten. Diesen ließ die Königinmutter erbauen, um allen Menschen Frieden und Harmonie zu stiften. Im Inneren des Tempels symbolisieren Malereien die fünf Sünden der Menschen. Jede der drei Etagen des Tempels stehen für eine Stufe des Lebens.

Vom Khamsum Chorten Tempel wandern wir einen historischen Trail entlang des Mo Chu, dem weiblichen Fluss. Warmer Sonnenschein lädt zum Baden ein, die Erfrischung ist garantiert, der Gebirgsfluss ist eiskalt!

Der Wanderweg führt bis zu einer abenteuerlichen Seilhängebrücke und auf der anderen Uferseite zurück nach Punakha. Wir besuche die Punakha Dzong “The Palace of Great Happiness” aus dem Jahre 1637.

Der Palast wurde genau an dem Punkt erbaut, an dem die beiden Flüsse Pho Chu und Mo Chhu, also der männliche und der weibliche Fluss, zusammenfließen.

Am 17. Dezember 1907 wurde hier der erste bhutanesische König, Ugyen Wangchuk, gekrönt. Gleichzeitig der einzige, demokratisch gewählte König der Welt. In den Wintermonaten hat die Regierung hier ihren Sitz. Der Palast wurde mehrmals durch Feuer, Erdbeben oder Flut beschädigt, aber jedes Mal wieder in den originalen Zustand zurückversetzt.

Bhutan – Thimphu Market, Dochula Pass

Das kleine Königreich Bhutan ist den meisten durch den in der Verfassung verankerten Glücks-Index bekannt. Und tatsächlich wirken die Menschen hier sehr offen und freundlich, trotz der verhältnismäßig einfachen Lebensumstände. 

Nach der Ankunft auf dem Flughafen Paro fahren wir zunächst nach Thimphu auf den farbenfrohen Wochenendmarkt.

Der Markt ist zentraler Handelsplatz für frische Lebensmittel und Gewürze, große Supermärkte gibt es in Bhutan nicht.

Weiter geht es auf dem Weg nach Punakha über unzählige Serpentinen auf den Dochula Pass (3.140 m), der einen atemberaubenden Blick auf das Himalaya und den Gangkar Puensum, den höchsten Berg Bhutans, ermöglicht. Bhutan war in seiner Geschichte nur ein einziges Mal in einen Krieg verwickelt. Zum Gedenken an die gefallenen Soldaten, ließ die Königsmutter hier 108 Stupas errichten.

Anschließend erreichen wir Punakha, Bhutans ehemalige Winterhauptstadt. Die Tradition wird noch immer beibehalten und die Regierung hat die zweite Jahreshälfte hier ihren Sitz und wechselt im Sommer nach Wangdue Phodrang.

Am Abend wandern wir auf den Hausberg des Hotels und haben einen unglaublichen Blick auf das Tal und auf den Palast und Regierungssitz, die Punkha Dzong.

Nach dem Abendessen wandern wir doch noch hinunter ins Tal und schauen uns den Palast bei Nacht an.

Mount Everest – Der höchste Berg der Welt

Auf dem Luftweg von Kathmandu nach Bhutan muss das Himalaya Gebirge überquert werden.

Mit einer Nepali-Mütze und Buddhas Glück, ergattert man einen begehrten Fensterplatz im Flugzeug. Durch dieses Fenster eröffnet sich einer der schönsten Flüge, mit Blick auf das Himalaya und den Mount Everest.

Die geografische Tallage des einzigen internationalen Flughafens erfordert einen steilen Sinkflug.

Der Flughafen ist überschaubar und die Einreise dauert nur wenige Minuten.

Bhaktapur – Die Stadt der Newar im Kathmandu Valley

Bhaktapur liegt rund 15km östlich von Kathmandu, hier leben größtenteils Newar, die Ureinwohner der Region. Gleichzeitig ist Bhaktapur die drittgrößte Stadt im Kathmandu Valley.

Dennoch hat die Stadt ihren mittelalterlichen Charm erhalten. Die kleinen Gassen der Altstadt führen vorbei an unzähligen kleinen Tempeln, in denen sich Gläubige zum beten treffen und einen Ort der Ruhe in dieser pulsierenden Stadt finden.

Der Durbar Square, also der Schlossplatz beherbergt das historische, aber auch alltägliche Zentrum der Stadt. Hier befinden sich besonders sehenswerte Tempel, weswegen der Platz auch als UNESCO Weltkulturerbe gelistet ist.

Die alte Handelsstraße nach Tibet führt an Bhaktapur vorbei und macht es noch heute zu einem lebendigen Handelsplatz für Handwerk, Lebensmittel und Produkte aus Kaschmir, Yakwolle oder Ton.

Der Palast kann leider nicht besucht werden. Das königliche Badehaus ist aber zugänglich. Es lädt heute zwar auch nicht mehr zum Bade ein, symbolisiert aber die religiöse Bedeutung des Wasser als Quelle des Lebens und der Wiedergeburt.