Bhutan – Chele La, die höchste Passstraße

Bhutans höchste Passstraße, der Chele La, verbindet Paro mit Haa auf 3.988 Metern über dem Meeresspiegel.

Von hier aus startet unsere Wanderung mit Blick auf den Mount Jumolhari und die angrenzenden Berge des Himalayas.

Der Trail führt über den Gipfel bei mehr als 4.000m Höhe, durch tiefe Schneefelder, die sich mit Misch – und Rhododendronwäldern abwechseln.

Auf dem Berg befindet sich eine abgelegene Siedlung, direkt in das Kliff gebaut. In diesem buddhistischen Frauenkloster mit sieben kleinen Tempeln leben je nach Jahreszeit zwischen 30 und 70 Nonnen.

Nach der vielen Höhenluft überrascht und unser Guide mit einem Picknick, welches seine Familie für uns in den Bergen vorbereitet hat. Natürlich mit hausgemachten Chili-Cheese!

Bhutan – Taktshang (Tigers Nest)

Das Kloster Taktshang, auch Tigernest genannt, ist das bekannteste Wahrzeichen Bhutans.

Um das Kloster zu besichtigen, wandern wir zwei Stunden bergauf, bis auf 3120 Metern Höhe.

Rinpoche, ein wichtiger Guru aus den 8. Jahrhundert ist angeblich mit einem Tiger an diesen Ort geflogen. Anschließend hat er in der Tigernesthöhle drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden meditiert und so den Buddhismus nach Bhutan gebracht.

Wir wandern vom Tigernest aus weiter auf dem Gipfel des Berges, wo drei weitere Klöster stehen.

Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Ausblick bei strahlendem Sonnenschein.

Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen wir noch Kyichu Lhakhang, den ältesten Tempel in Bhutan. Er wurde im 7. Jahrhundert erbaut.Unterwegs fallen uns die vielen Menschengruppen auf, die der Volkssportart Bogenschießen nachgehen. Nach ein wenig zusehen dürfen wir uns sogar auch versuchen, treffen aber nicht einmal die Zielscheibe.

Bhutan – Memorial Chorten, Buddha Dordenma, Paro Rinphung Dzong

Heute starten wir aus Thimphu und schauen uns die Memorial Chorten im Stadtzentrum an. Der vierstöckige Tempel wurde 1974 zu ehren des dritten Königs King Jigme Dorji Wangchuk erbaut.

Am Morgen strömen vor allem die Senioren der Stadt in den Tempel und verbringen hier ihren Tag unter ihresgleichen. Auf dem Weg aus dem Tal ergibt sich noch ein schöner Blick auf Thimphu.

Auf dem Berg am Stadtrand Kuensel Phodrand steht Buddha Dordenma, die größte Buddha Statur des Landes und gleichzeitig eine der größten der Welt.

Angekommen in Bhutans Hauptstadt Paro besichtigen wir Rinphung Dzong. Der Tempel aus dem Jahre 1645 repräsentiert die traditionelle Architektur des Landes, mit ihren kunstvollen Holzarbeiten.

Im 18. Jahrhundert diente der Dzong erfolgreich als Festung gegen eine Invasion aus dem Norden, woran die jährlichen Paro-Festspiele erinnern.

Heute ist Rinphung Dzong das Regierungszentrum des Districts und Sitz der staatlichen Mönche.

Von Paro aus unternehmen wir eine Wanderung in den Bergen und lernen das bhutanesische Dartspielen kennen.

Der Trail führt an einer kleinen Festung vorbei, auf den Gipfel. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Paro und kann den Sonnenschein genießen. 

Bhutan – Punakha, Dochula, Thimphu

Heute geht es von Punakha, zurück über den Dochula Pass, nach Thimphu.

Unterwegs halten wir am Rande von Lobesa. Ein kleines, unscheinbares Dorf, inmitten von Reisfelder gelegen. Erst auf dem zweiten Blick fallen die unzähligen Phallussymbole an den Hauswänden auf.

Lama Drukpa Kunley (1455 – 1529) lehrte hier eine unorthodoxe Variante des Buddhismus. Der Überlieferung nach, vertrieb er Dämonen mit einem magischen, feuerspeienden Phallus. Heute ist der Tempel Pilgerstädte für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch.

Erneut halten wir am Dochula Pass bei den 108 Chorten.

Gegenüber führt ein kleiner Pfad zum Gipfel hinauf und führt an vielen kleinen Höhlen mit buddhistischen Gemälden vorbei.

Weiter auf dem Weg nach Thimphu liegt Simtokha Dzong, der älteste Dzong Tempel in Bhutan. Er wurde 1629 erbaut und wird heute als School for language and culture studies genutzt.

Das Nationaltier von Bhutan ist das Takin. Die scheuen Tiere leben im Hochgebirge von Bhutan und Tibet. Sie stehen unter strengem Schutz und sind in freier Wildbahn nur äußerst selten anzutreffen. Lediglich im Nationalzoo Thimphu können Takine beobachtet werden.

Am Abend besuchen wir die Marktstraßen von Thimphu.

Bhutan – Khamsum Chorten, Mo Chu River, Punakha Dzong

Heute werden wir zu den meisten Sehenswürdigkeiten wandern. Von Punakha geht es zum Tempel Khamsum Yulley Chorten.

Der Weg führt durch das Hinterland, entlang kleiner Bachläufe, malerischer Reisterrassen und die schneebedeckten Bergen des Himalayas im Hintergrund.

Die Reisterrassen werden gerade erst über ein System von kleinen Kanälen mit Wasser geflutet.

In höheren lagen wird Chili angepflanzt.

Wir erreichen den Tempel Khamsum Yulley Chorten. Diesen ließ die Königinmutter erbauen, um allen Menschen Frieden und Harmonie zu stiften. Im Inneren des Tempels symbolisieren Malereien die fünf Sünden der Menschen. Jede der drei Etagen des Tempels stehen für eine Stufe des Lebens.

Vom Khamsum Chorten Tempel wandern wir einen historischen Trail entlang des Mo Chu, dem weiblichen Fluss. Warmer Sonnenschein lädt zum Baden ein, die Erfrischung ist garantiert, der Gebirgsfluss ist eiskalt!

Der Wanderweg führt bis zu einer abenteuerlichen Seilhängebrücke und auf der anderen Uferseite zurück nach Punakha. Wir besuche die Punakha Dzong “The Palace of Great Happiness” aus dem Jahre 1637.

Der Palast wurde genau an dem Punkt erbaut, an dem die beiden Flüsse Pho Chu und Mo Chhu, also der männliche und der weibliche Fluss, zusammenfließen.

Am 17. Dezember 1907 wurde hier der erste bhutanesische König, Ugyen Wangchuk, gekrönt. Gleichzeitig der einzige, demokratisch gewählte König der Welt. In den Wintermonaten hat die Regierung hier ihren Sitz. Der Palast wurde mehrmals durch Feuer, Erdbeben oder Flut beschädigt, aber jedes Mal wieder in den originalen Zustand zurückversetzt.

Bhutan – Thimphu Market, Dochula Pass

Das kleine Königreich Bhutan ist den meisten durch den in der Verfassung verankerten Glücks-Index bekannt. Und tatsächlich wirken die Menschen hier sehr offen und freundlich, trotz der verhältnismäßig einfachen Lebensumstände. 

Nach der Ankunft auf dem Flughafen Paro fahren wir zunächst nach Thimphu auf den farbenfrohen Wochenendmarkt.

Der Markt ist zentraler Handelsplatz für frische Lebensmittel und Gewürze, große Supermärkte gibt es in Bhutan nicht.

Weiter geht es auf dem Weg nach Punakha über unzählige Serpentinen auf den Dochula Pass (3.140 m), der einen atemberaubenden Blick auf das Himalaya und den Gangkar Puensum, den höchsten Berg Bhutans, ermöglicht. Bhutan war in seiner Geschichte nur ein einziges Mal in einen Krieg verwickelt. Zum Gedenken an die gefallenen Soldaten, ließ die Königsmutter hier 108 Stupas errichten.

Anschließend erreichen wir Punakha, Bhutans ehemalige Winterhauptstadt. Die Tradition wird noch immer beibehalten und die Regierung hat die zweite Jahreshälfte hier ihren Sitz und wechselt im Sommer nach Wangdue Phodrang.

Am Abend wandern wir auf den Hausberg des Hotels und haben einen unglaublichen Blick auf das Tal und auf den Palast und Regierungssitz, die Punkha Dzong.

Nach dem Abendessen wandern wir doch noch hinunter ins Tal und schauen uns den Palast bei Nacht an.

Mount Everest – Der höchste Berg der Welt

Auf dem Luftweg von Kathmandu nach Bhutan muss das Himalaya Gebirge überquert werden.

Mit einer Nepali-Mütze und Buddhas Glück, ergattert man einen begehrten Fensterplatz im Flugzeug. Durch dieses Fenster eröffnet sich einer der schönsten Flüge, mit Blick auf das Himalaya und den Mount Everest.

Die geografische Tallage des einzigen internationalen Flughafens erfordert einen steilen Sinkflug.

Der Flughafen ist überschaubar und die Einreise dauert nur wenige Minuten.

Bhaktapur – Die Stadt der Newar im Kathmandu Valley

Bhaktapur liegt rund 15km östlich von Kathmandu, hier leben größtenteils Newar, die Ureinwohner der Region. Gleichzeitig ist Bhaktapur die drittgrößte Stadt im Kathmandu Valley.

Dennoch hat die Stadt ihren mittelalterlichen Charm erhalten. Die kleinen Gassen der Altstadt führen vorbei an unzähligen kleinen Tempeln, in denen sich Gläubige zum beten treffen und einen Ort der Ruhe in dieser pulsierenden Stadt finden.

Der Durbar Square, also der Schlossplatz beherbergt das historische, aber auch alltägliche Zentrum der Stadt. Hier befinden sich besonders sehenswerte Tempel, weswegen der Platz auch als UNESCO Weltkulturerbe gelistet ist.

Die alte Handelsstraße nach Tibet führt an Bhaktapur vorbei und macht es noch heute zu einem lebendigen Handelsplatz für Handwerk, Lebensmittel und Produkte aus Kaschmir, Yakwolle oder Ton.

Der Palast kann leider nicht besucht werden. Das königliche Badehaus ist aber zugänglich. Es lädt heute zwar auch nicht mehr zum Bade ein, symbolisiert aber die religiöse Bedeutung des Wasser als Quelle des Lebens und der Wiedergeburt.

Kathmandu – Nepals Hauptstadt am Fuße des Himalayas

Erst seit 1951 ist es ausländischen Touristen überhaupt gestattet, das Land Nepal zu bereisen. Der Hindu-Staat ist ein armes, gleichzeitig aber auch beeindruckend freundliches Land.

Kathmandu liegt im gleichnamigen Kathmandu Valley, umgeben von Bergen, auf 1.300 Metern über dem Meer und platzt aus allen Nähten. Die Metropole hat mit den Folgen einer dramatischen Zuwanderung aus den ländlichen Landesteilen zu kämpfen.

Die Stupa im Stadtteil Boudha ist der wichtigste Ort des buddhistischen Glaubens. Diese Stupa ist die weltweit größte. Es ist kein Gebäude im klassischen Sinne, es gibt keinen begehbaren Innenraum. Der Baum des buddhistischen Lebens, welcher sich im Inneren befindet, kann also nicht gestört werden. Vielmehr laufen die Mönche und Pilger im Kreis um die Anlage und bedienen Gebetsmühlen.

Am Abend besuchen wir den Pashupati Hindu Tempel. Schwerer Rauch liegt in der Luft, es wird gebetet und getanzt. Es ist der Ort, an dem die Seele der verstorbenen den Körper durch das Feuer verlässt. Eine für uns unbekannte Mischung aus Trauer und spiritueller Feier.

Trotz verstörender Bilder der Verbrennung, werden wir zum gemeinsamen, fröhlichen Tanz animiert.

周庄镇 (Zhōuzhuāng Zhèn) – Venedig des Ostens

Mitten im Herzen des Yangtze Deltas liegt Zhouzhuang. Die Stadt ist eine der bekanntesten “Wasserstädte” Chinas und nur eine halbe Autostunde von Suzhou entfernt.

Der historische Stadtkern ist von Kanälen durchzogen, auf dem mit traditionellen Booten gefahren werden kann.

Die meisten Häuser sind noch in der originalen Ming- und Qing- Architektur erhalten.

Der Beinamen „Venedig des Ostens“ ist von den unzähligen historischen Brücken, die über die vielen kleinen Kanäle führen, inspiriert.

Zwischen all den Kanälen und Brücken können mehrere Pagoden besichtigt werden.

Der großzügig angelegte Quanfu Tempel ist ebenso von Kanälen durchzogen und würde zum verweilen einladen, wenn es nicht gerade so kalt gewesen wäre. Das einzige beheizte Restaurant gehört zur berühmten amerikanischen Fastfood-Kette.

Abends versinkt Zhouzhuang in buntem Licht.